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Idyllisch gelegen
im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald
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Hauptbereich

Auf dem Turmberg

Auf der Markung Mittelrot liegt auf der Höhe des Turmberges der Röterturm. Noch vor wenigen Jahren musste man den Verfall dieses imposanten Baudenkmals befürchten, nachdem aus dem Buckelquadermauerwerk ein großes Loch ausgebrochen war. Zwischenzeitlich wurde aber der Schaden behoben. Nach der Grundsanierung 1970 ist eine Begehung des Turmes nicht mehr möglich, da er verschlossen wurde.

Gesicherte Beweise über die Entstehungsgeschichte des Röterturms gibt es nicht. Der Gschwender Pfarrer und Heimatforscher Heinrich Prescher versuchte vor rund 200 Jahren seine Entstehung in die Römerzeit zu legen. Er begründete dies mit der Bauart und Festigkeit des Turmes, mit der Nähe zum römischen Besatzungsplatz Murrhardt sowie den Buchstaben und Zeichen, die auf den einzelnen Steinen deutlich zu erkennen waren. Aber schon 60 Jahre später wurden in der Oberamtsbeschreibung von 1852 diese einwandfrei als Steinmetzzeichen identifiziert.

Richtig dürfte dagegen die Annahme sein, dass der Turm im 12./13. Jahrhundert erbaut und zur Burg Rötenberg gehörte. Ab 1338 gilt die Geschichte des Turms als gesichert. Urkundlich wird ein Albrecht Haug von Rossenstein als Besitzer der Burganlage erwähnt. Später wurde sie an Schenk Albrecht von Limpurg verkauft. Recht früh wurde die Burg zerstört. Ob sie nochmals aufgebaut und dann wiederum zerstört wurde, ist nicht bekannt. Möglich ist auch, dass eine gewisse Zeit Rötenberg Raubrittern als Unterschlupf diente.

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Fabelhaft

Ins Reich der Fabel gehört mit Gewissheit die Behauptung, die Burg sei durch einen unterirdischen Gang mit dem Gasthaus "Krone" in Fichtenberg verbunden gewesen. Ebenso die Sage vom Turmjäger, die noch heute in verschiedenen Versionen in der Gemeinde Fichtenberg erzählt wird.

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