Gemeinderat Aktuell: Fichtenberg

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Hauptbereich

Aus dem Sitzungssaal vom 22.03.2013

Aus dem Sitzungssaal vom 22.03.2013

Einwohnerfragestunde
Die anwesenden Zuhörer hatten keine Anfragen.

Bericht von den Baustellen, Information mit Beschlüssen
Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßt Bürgermeister Miola Herrn Verbandsbaumeister Manfred Sonner.

a) Ortskernsanierung Fichtenberg, „Ortskern II / Bahnhofstraße“
Gestaltung der Bahnhofstraße

Zwischenzeitlich fand eine Begehung mit den Anliegern statt, in der die Baumaßnahme erläutert wurde. Im Zuge der Baumaßnahme ist auch eine Trafostation für die EnBW neu zu erstellen. Es würde sich anbieten, diese Trafostation bei der bestehenden Pumpstation der Gemeinde zu bauen, da dort bereits Einrichtungen vorhanden sind. Die Gemeinde stellt die notwendige Fläche zur Verfügung und schließt eine Dienstbarkeitsvereinbarung mit der EnBW ab, sie erhält eine Entschädigung von 1.000,- Euro. Zu beschließen wäre, ob die Trafostation mit oder ohne Dach (Flachdach) erstellt werden soll.
Der Gemeinderat beschließt einstimmig, die Trafostation analog den Regelungen aus dem Bebauungsplan mit einem Dach zu erstellen.

In der Bahnhofstraße gegenüber der Einfahrt zum Bahnhof schlägt Herr Sonner für den Gehweg vor, diesen zu verschwenken. Dadurch ist die Planung bautechnisch einfacher durchführbar und der Gehweg befindet sich für die Fußgänger näher beim Übergang zum Bahnhof. Damit entfällt auch die Notwendigkeit, hier eine Mauer zu setzen.
Der Gemeinderat stimmt einstimmig zu.

Der Vorsitzende gibt bekannt, dass mit einem Ende der Bauarbeiten in der Bahnhofstraße bis zum Ende des Jahres 2013 gerechnet wird. Den Auftrag für die Arbeiten hat die Firma Rossaro aus Aalen zu einem Angebotspreis von 615.264,48 Euro erhalten. Damit liegen die Preise im bisherigen Kostenrahmen.

b) Ortskernsanierung Fichtenberg, „Ortskern II / Bahnhofstraße“
Straßensanierung, Kanalinstandsetzung, Wasserleitungsauswechslung im Bereich
Erlenhofer Straße (Kreisstraße) / Hauptstraße
Herr Sonner informiert, dass die Kanalarbeiten in der Erlenhofer Straße fertig gestellt sind. Der Einmündungsbereich zur Schulstraße wird derzeit gebaut. Wenn vom Wetter her möglich wird der Asphalt in der zweiten Ferienwoche eingebaut, so dass dann bis zum Schulbeginn die Arbeiten bis auf kleine Restarbeiten abgeschlossen wären und der Busverkehr und die Zubringer wieder auf der Schulstraße fahren können.

Bürgermeister Miola führt aus, dass damit dann diese Maßnahme zum Abschluss gebracht wird. Er schlägt vor, im Rahmen der Feierlichkeiten zu 150 Jahren Marktrecht am Freitag Nachmittag, den 14.06.2013, ein Abschlussfest zu feiern, zu dem Anlieger, Planer und Baufirmen eingeladen werden. In diesem Rahmen können auch die Beeinträchtigungen der Anlieger durch die Baumaßnahme mit Dreck, Sperrungen usw. honoriert werden.
Der Gemeinderat stimmt den Planungen einstimmig zu.

c) Bebauungsplan "Beseitigung Bahnübergänge L 1066"
Die Treppe bei der Bahnunterführung in der Bahnhofstraße ist zwischenzeitlich frei gegeben. Es finden noch Nacharbeiten statt, ebenfalls stehen noch Pflanzarbeiten aus.
Auf Rückfrage aus dem Gemeinderat führt Bürgermeister Miola aus, dass noch keine Abnahme und Übergabe der Anlage stattgefunden hat.

d) Bebauungsplan „Brückäcker, 3. Erweiterung“
Herr Sonner berichtet, dass in dieser Woche Baubeginn war.
Im Zuge der beginnenden Erschließungsarbeiten wurde die KabelBW hinsichtlich der Verlegung von Telekommunikationskabeln angefragt. Diese legte ein Angebot für die Erschließung des Baugebiets mit Breitbandkabel in Höhe von brutto 11.221,70 Euro vor bei einer Versorgung mit bis zu 100 Mbit/s. KabelBW gibt keine Garantie, dass das Breitbandnetz dauerhaft betrieben wird. Die Telekom wird das Baugebiet erschließen. Die Telekom kann derzeit ebenfalls eine Leistung von bis zu 100 Mbit/s anbieten. Evtl. ergeben sich auch noch weitere Alternativen durch die EnBW ODR.
Der Gemeinderat beschließt einstimmig, dass die Verlegung der Telekommunikationsleitungen durch die Telekom erfolgt.

Für das Baugebiet Brückäcker wird für die Schmutzwasserableitung ein Schmutzwasserpumpwerk benötigt. Es wurden Angebote eingeholt, günstigster Bieter ist die Firma Fuchs Ingenieur Beton GmbH aus Röttenbach-Mühlstetten mit 17.985,66 Euro. Der Gesamtkostenrahmen ist eingehalten, das Schmutzwasserpumpwerk war in den Gesamtkosten enthalten.
Der Gemeinderat beschließt einstimmig die Vergabe der Arbeiten.

Das Wasserrechtsverfahren für das Baugebiet läuft derzeit, mit einigen Arbeiten (z.B. Fällen von Bäumen) musste begonnen werden, um die Frist bis zum 28.02. einzuhalten. Um die Bodenbeschaffenheit näher zu untersuchen, werden Probelöcher gebohrt.

Für das Baugebiet ist derzeit schon ein Bauplatz verkauft.

e) Friedhof Fichtenberg, Information über die Baumaßnahmen
Die Ausschreibung der Maßnahme erbrachte Kosten innerhalb des Kostenrahmens. Die Stromversorgung und Abwasserbeseitigung erfolgt über den bestehenden Schotterweg.

Die Friedhofsmauer unterhalb des Weges hängt schon seit einiger Zeit nach Süden. Dies wurde zusammen mit einem Statiker begutachtet. Es kommen derzeit aber keine Maßnahmen außer den kompletten Neubau der Mauer und des Weges in Betracht, was sehr hohe Kosten verursachen würde. Selbst eine Lösung mit stabilisierenden Elementen mit Kosten in Höhe von ca. 10.000 Euro bringt keine Sicherheit, dass sich die Mauer nicht weiter verschiebt. Daher schlägt die Verwaltung vor, die Situation weiter zu beobachten und derzeit keine Maßnahme durchzuführen.
Der Gemeinderat stimmt einstimmig zu.

In diesem Zusammenhang gibt Bürgermeister Miola bekannt, dass Bäume, die für die Anlegung der Baumgräber problematisch waren, entfernt wurden. In der nächsten Zeit werden zwei neue Urnenstelen aufgebaut.

f) Verschiedenes
Sanierung Tannenweg Ost, Vergabe der Geologischen Untersuchung
Vor Sanierung des Tannenwegs Ost ist eine geologische Untersuchung des Untergrunds notwendig, da der Untergrund des Tannenwegs in diesem Bereich als kritisch einzustufen ist. Ohne entsprechende Untersuchung des Untergrunds kann keine dauerhafte Sanierung stattfinden. Das Verbandsbauamt hat entsprechende Unterlagen eingeholt, der günstigste Anbieter ist das Ingenieurbüro für Geotechnik Helmut Gruhn aus Wüstenrot mit einem Angebotspreis von 5.208,63 Euro.
Der Gemeinderat stimmt einstimmig der Vergabe des Auftrags zu.


Ortskernsanierung Fichtenberg, Anlage der Parkplätze beim Rathaus
Die Verwaltung informiert, dass die Firma Georg Eichele den Auftrag zur Erstellung der Parkplätze erhalten hat. Die Maßnahme soll bis Juni 2013 abgeschlossen sein.


Bericht aus der Bürgerversammlung und aus den Teilortsversammlungen
Der Vorsitzende kann von sehr guten Versammlungen berichten mit einer hohen Beteiligung und guten Diskussionen.
In der Teilortsversammlung Langert wurde die Straßenbeleuchtung bei der Bushaltestelle angesprochen, die hier wieder hergestellt werden soll. Die dortige Leitung wurde von der EnBW gekappt, es ist aber möglich, die Straßenlampe, die bisher gegenüber steht, an die Bushaltestellt zu versetzen und diese vom Gebäude aus zu versorgen. Die Lampe soll auf die rechte Seite des Gebäudes versetzt werden.
Der Gemeinderat stimmt den Planungen einstimmig zu und beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung.
Aus dem Gemeinderat wird darum gebeten, darauf zu achten, dass die Beleuchtung später dann auch den Bereich unter dem Dach des Gebäudes ausleuchtet.

Für den Teilort Hornberg wurde die Frage nach einer Erweiterung der Straßenbeleuchtung gestellt. Derzeit findet eine Umfrage unter den Bewohnern statt.

Um die Straßenbeleuchtung ging es auch im Teilort Erlenhof, dort soll eine Straßenlampe in den Bereich des Buswartehäuschens gesetzt werden.
Der Gemeinderat stimmtdem einstimmig zu.

Angesprochen wurde auch, dass der bisherige Verbindungsweg zwischen Mittelrot und Fichtenberg im Bereich der Neuen Straße auf diese verlängert werden soll. Bisher gibt es keine Verbindung zur Neuen Straße.
Das Teilstück soll mit Schotter auf die Neue Straße verlängert werden, so dass dort Fußgänger weiterlaufen können.
Der Gemeinderat nimmt dies zur Kenntnis.

Thema in der Teilortsversammlung Langert war auch die Ausweisung von Windkraftflächen beim Hornberg, die aber aufgrund der Kriterien aus dem Gemeindeverwaltungsverband entfallen. Die dort aufgeführten Flächen werden bei der nächsten Auslegung nicht mehr erwähnt.

Eine gemeinsame Wartung der Pumpsysteme im Langert wird geprüft. Fragen zum Winterdienst werden geklärt.

Der Gemeinderat nimmt den Bericht zur Kenntnis.

Unterstützung und Anpassung der finanziellen Förderung von Vereinen und Institutionen
Die Vereine in Fichtenberg erhalten von der Gemeindeverwaltung einen jährlichen Betrag als Anerkennung. Dieser Anerkennungsbetrag wird schon seit vielen Jahren gewährt und ist auch als Dankeschön für die hervorragende Arbeit in und für die Gemeinde zu verstehen. Diese Beträge sind seit der Umstellung von DM auf Euro noch ungerade, was die Verwaltung gerne auf gerade Beträge ändern würde. Bisher fand seit 20 Jahren keine Erhöhung der Beträge statt. Vorschläge für die neuen Beträge wurden dem Gemeinderat ausgeteilt.
Nach ausführlicher Diskussion stimmt der Gemeinderat einstimmig bei einer Enthaltung den neuen Beträgen zu.

Auf Anfrage aus dem Gemeinderat führt Bürgermeister Miola aus, dass es auch weiterhin für die Vereine die Möglichkeit gibt, anlassbezogen für eine spezielle Veranstaltung eine Anfrage für eine Zuwendung durch die Gemeinde zu stellen.


Nutzung gemeindlicher Abstellräume und Gebäude
Ausgangsgrundlage für diese Diskussion war die geplante Nutzung des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses. Dieses wird derzeit von der Verwaltung und der Feuerwehr genutzt. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Fichtenberg stellte auch der Gesangverein Fichtenberg e.V. den Antrag auf Nutzung der dortigen Räumlichkeiten. Zwischenzeitlich hatte auch der bisherige Mieter der Garage bei der Gemeindehalle den Mietvertrag gekündigt, da die Garage bei der Gemeindehalle nur sehr schwer zufahrbar ist. Die Verwaltung schlägt vor, dass der Gesangverein Fichtenberg e.V. den Dappachschuppen, den er bisher kostenfrei zur Nutzung erhalten hat, zurück gibt und dafür die Garage bei der Gemeindehalle ebenfalls kostenfrei zur Nutzung erhält. So kann der Gesangverein mit kurzen Wegen Materialien in Nähe der Gemeindehalle lagern. Der Bauhof der Gemeinde nutzt zukünftig den Dappachschuppen, der mit einem geringen Kostenaufwand umgebaut wird. So können Gerätschaften und Einrichtungen der Gemeinde zusammengeführt werden. Die linke Garage neben dem Rathaus wird daraufhin frei, kann aber nicht zur Vermietung frei gegeben werden, da hier eine räumliche Abtrennung fehlt. Das ehemalige Feuerwehrgerätehaus verbleibt so in der Nutzung wie derzeit vorhanden. Soweit sich später ein Bedarf an diesem Gebäude für die Freiwillige Feuerwehr ergibt, wären Möglichkeiten gegeben. Dieser Vorschlag ist mit den Nutzern abgesprochen. Es ergibt sich so nur ein Tausch der Gebäude, aus dem kein Verein bzw. keine Einrichtung einen finanziellen Vorteil erhält.
Der Gemeinderat stimmt dieser Vorgehensweise einstimmig zu.

e-Portal Fichtenberg
hier: Ergebnisse der eingestellten Umfragen
Die Ergebnisse der bisher eingestellten Umfragen wurden dem Gemeinderat zur Information zur Verfügung gestellt. Die Verwaltung wird auch weiterhin aktuelle Themen einstellen, derzeit ist eine Umfrage zum Thema Jubiläumswochenende zu 150 Jahren Marktrecht im Portal aktiv.
Der Gemeinderat nimmt dies zur Kenntnis.

150 Jahre Marktrecht in Fichtenberg – Jubiläumswochenende vom 14. bis 16.06.2013
Das Jubiläumswochenende wurde mit den interessierten Vereinen besprochen. Es fand auch vorab ein Termin mit Polizei und Landratsamt Schwäbisch Hall statt, um den Ablauf zu klären. Als Fläche für die Aussteller kann der Marktplatz mit umliegenden Straßen eingeplant werden. Die Erlenhofer Straße wird von Abzweigung Haupt- und Schulstraße gesperrt und ebenfalls mit einbezogen. Parkplätze, Rettungswege und WC werden eingeplant.
Am Freitag ist ein musikalischer Beitrag der Gruppe Wendrsonn eingeplant, am Samstag ein Flohmarkt und abends ein Vortrag von Kreisarchivarin Monika Kolb im Museum Wörner Hirschgaß 5. Sonntags findet der große Markt statt mit bisher über 40 Ausstellern, die Interesse gemeldet haben. Die Verwaltung plant zusammen mit den Vereinen auch ein buntes Programm mit Sensen mähen, Bogen schießen und vielem mehr.
Von den Planungen her ist es bisher schon ein sehr buntes und interessantes Programm, das sicherlich sehr ansprechend werden wird. Die Kosten werden überschaubar sein.

Der Gemeinderat stimmt einstimmig zu, dass die Verwaltung weiterhin die Planungen in dieser Weise wie vorgetragen fortführt.


Änderung der Satzung über die Benutzung von Obdachlosen- und Asylbewerberunterkünften
Die bisherige Satzung über die Benutzung von Obdachlosen- und Asylbewerberunterkünften bezog sich noch auf zwei Gebäude, die so nicht mehr in Fichtenberg vorhanden sind. Die Verwaltung musste daher die Satzung ändern, um im Fall der Unterbringung von Obdachlosen oder Asylbewerbern eine Grundlage zu haben, um Regelungen zu treffen.

Der Gemeinderat stimmt der Satzungsänderung einstimmig zu.


Vereinbarung über die Präsentation der Gemeinde Fichtenberg im Internet
Der vorgeschlagene Vertrag der Firma Hirsch & Wölfl aus Vellberg, die den Internetauftritt der Gemeinde betreuen, wurde dem Gemeinderat zur Information ausgeteilt. Der Vertrag regelt die Vergütung für die Betreuung der Präsentation der Gemeinde Fichtenberg im Internet.

Der Gemeinderat stimmt einstimmig zu, den Vertrag so abzuschließen.


Bausachen
a) Bauvoranfrage Neuerstellung einer Nutzfahrzeuggarage, Bebauungsplan "Bahnhof Mittelrot Teil III"
Die geforderten Befreiungen können erteilt werden, wenn diese vom Landratsamt Schwäbisch Hall aus mitgetragen werden. Der Gemeinderat beschließt dies einstimmig.

b) Neubau Einfamilienhaus mit Doppelgarage, Bebauungsplan "Gehrendshalde, Änderung 1994"
Es sind Befreiungen für die Dachneigung, eine Traufhöhenüberschreitung im Bereich für den Zwerchgiebel und eine Befreiung für die Baugrenze an der Nordostseite notwendig. Dem stimmt der Gemeinderat einstimmig zu.

c) Einbau einer Dachgaube, Bebauungsplan "Bahnhof Mittelrot"
Der notwendigen Befreiung zur Überschreitung der Gaubenlänge stimmt der Gemeinderat einstimmig zu.

d) Neubau eines Wohnhauses mit Einliegerwohnung und Garage, Bebauungsplan "Brückäcker, 3. Erweiterung"
Der Gemeinderat stimmt den Befreiungen für die Grundflächenzahl, die Traufhöhenüberschreitung und der Befreiung für das Flachdach einstimmig zu.

e) Wohnhausanbau, Gaildorfer Straße Mittelrot
Für das Bauvorhaben sind keine Befreiungen notwendig. Der Gemeinderat stimmt dem Bauvorhaben einstimmig zu.

f) Carport für Wohnwagen, Bebauungsplan " Schelmenäcker, Änderung 1998"
Für das Bauvorhaben sind Befreiungen für die Dachform, dem Mindestabstand zur Straße und eine Überschreitung der Baugrenze straßenseitig notwendig. Soweit diese vom Landratsamt Schwäbisch Hall mitgetragen werden, stimmt der Gemeinderat einstimmig zu.

g) Erstellung eines Einfamilienwohnhauses mit Garage, Bebauungsplan "Hofloch III"
Es liegt eine geringe Überschreitung des Dachvorsprungs vor. Sollte dafür eine Befreiung notwendig sein, kann die Gemeinde dies mittragen. Dies beschließt der Gemeinderat einstimmig.

h) Aufstellung eines nicht genehmigungspflichtigen Stahlcontainers, Bebauungsplan "Hofloch II"
Beantragt wurde die Befreiung der Dachform und die äußere Gestaltung. Auch ein genehmigungsfreies Vorhaben muss sich nach den Grundsätzen des Bebauungsplans orientieren. Der Gemeinderat stimmt einstimmig zu.

i) Neubau Einfamilienhaus mit Garage, Bebauungsplan "Mühläcker III. Erweiterung"
Es sind Befreiungen wegen Baugrenzenüberschreitung, Traufhöhe und Überschreitung der Wandhöhe /-fläche notwendig. Soweit diese vom Landratsamt Schwäbisch Hall mitgetragen werden können, stimmt der Gemeinderat einstimmig dafür.

j) Angebot für neuen Dienstwagen
Die Verwaltung holte wieder Angebote für einen neuen Leasingwagen als Dienstwagen der Gemeinde ein. Das günstigste Angebot war von dem Lieferanten, bei dem die Gemeindeverwaltung jetzt schon ihren Dienstwagen geleast hat.
Der Gemeinderat stimmt einstimmig zu, einen Opel Corsa als Dienstwagen wie bisher mit Leasing auf 2 Jahre zu beschaffen.

k) Verschiedenes
Verlängerung Bank im Eingangsbereich der Grund- und Werkrealschule Fichtenberg
Im Eingangsbereich der Grund- und Werkrealschule Fichtenberg gibt es beim Abgang zum Kindergarten neben dem Musikraum einen Bereich, der in Teilen mit einer Verglasung ausgestattet ist. Diese Glasfront wird immer wieder beschädigt, jetzt müssen Teilbereiche ausgetauscht werden, da Verletzungsgefahr besteht.
Die Verwaltung schlägt vor, die sich im vorderen Bereich befindliche Bank zu verlängern, so dass diese die Glasfront schützt und so Beschädigungen vermieden werden können.
Der Gemeinderat stimmt einstimmig zu, diese Lösung umzusetzen.
Auf Anregung aus dem Gemeinderat wird darauf geachtet, dass die Lehne so gestaltet wird, dass niemand darauf sitzen kann.


Annahme von Spenden
Der Annahme der vorgelegten Spenden wird einstimmig zugestimmt.


Bekanntgabe und Sonstiges
Waldangelegenheiten, Abschluss Kultur- und Nutzungsplan
Der Abschluss des Kultur- und Nutzungsplans 2012 mit Erläuterungen wurde dem Gemeinderat zur Kenntnis ausgeteilt.

Steuerliche Anerkennung von Zinsaufwendungen bei dem Betrieb gewerblicher Art (BgA) Wasserversorgung
Es wird bekanntgegeben, dass aus steuerlichen Gründen eine Vereinbarung zwischen Gemeinde und dem BgA Wasserversorgung geschlossen wird.

Blumenschmuckwettbewerb der Gartenfreunde Fichtenberg e.V.
Der Blumenschmuckwettbewerb findet am 28.09.2013 im Gasthaus Krone statt. Schon heute wird auf den Termin hingewiesen und herzlich dazu eingeladen.

Bürgerstiftung Fichtenberg – 10jähriges Jubiläum
Das Fest zu 10 Jahren Bürgerstiftung Fichtenberg findet am 09.06.2013 in der Gemeindehalle statt. Der Bürgerstiftung wird dabei die Unterstützung analog den Regelungen aus den vergangenen Jahren zugesagt.
Der Gemeinderat nimmt dies zur Kenntnis.

Modellversuch „Rehwildbewirtschaftung ohne behördlichen Abschussplan“
Der Vorsitzende gibt bekannt, dass die Gemeinde Fichtenberg im Einvernehmen mit den Jägern und dem Jagdbeirat bei diesem Modellversuch teilnehmen wird.

Projektierung einer e-Bike-Strecke, Prospekt „Radeln mit Rückenwind“
Bürgermeister Miola erläutert, dass die Gemeinde Fichtenberg in dieses Prospekt mit aufgenommen und dort vorgestellt wird. Wesentlich unterstützt dieses Vorhaben den Aspekt e-Bike.
In diesem Zusammenhang wird aus dem Gemeinderat angefragt, ob die Gemeinde nicht Tankstellen für e-Bikes anbieten könnte. Die Verwaltung wird sich informieren, ob dies nicht schon in Einrichtungen im Ort vorhanden ist.

Standorte für digitale Alarmumsetzer
In weiteren Gesprächen wurde die Größe der Antennen für die digitalen Alarmumsetzer geklärt. Diese werden nicht größer sein als die Antennen, die bisher schon auf dem Feuerwehrgerätehaus vorhanden sind, so dass diese dann hier dazu gesetzt werden könnten.
Der Gemeinderat nimmt zur Kenntnis, dass so verfahren wird.

Bebauungsplan "Beseitigung Bahnübergänge L 1066"
Wasserrechtsverfahren für den Erdwall im Bereich des Rotsportplatzes der Gemeinde Fichtenberg
Die Verwaltung informiert, dass zu dem Wasserrechtsverfahren ein Widerspruch eingegangen ist, der jetzt beim Regierungspräsidium Stuttgart geprüft wird.

Sitzung des Gemeindeverwaltungsverbands
Der Gemeinderat wird darüber unterrichtet, dass eine Sitzung des Gemeindeverwaltungsverbands am 11.04.2013 in Fichtenberg und eine am 27.06.2013 in Gaildorf stattfindet.

Gemeinderatssitzung im April
Die Gemeinderatssitzung am 19.04.2013 kann nach jetzigem Stand voraussichtlich entfallen.

Im Anschluss daran werden die nichtöffentlichen Beschlüsse aus der letzten und der heutigen Sitzung bekannt gegeben.

Gemeinderatsfragestunde
Gemeinderätin Waltraut Wiegand weist darauf hin, dass in Mittelrot bei der Unteren Dorfgasse Pflastersteine abgesackt sind.
Dies wurde vom Bauhof bereits festgestellt und wird beseitigt, wenn vom Wetter her möglich.

Gemeinderat Stephan Widmann führt aus, dass beim früheren Bahnhofsgebäude bei dem Privatplatz viele PKW und Schrottautos gelagert sind. Der Vorsitzende antwortet, dass hier entsprechende Gespräche geführt werden.

Gemeinderat Dr. Thomas Weiler bemängelt, dass besonders in den Nachtstunden sehr häufig Fahrzeuge bei Rot über die Ampel bei der L1066 fahren, so dass es hier schon zu gefährlichen Situationen für andere Verkehrsteilnehmer kam.
Diesen Sachverhalt nimmt die Verwaltung für die nächste Verkehrsschau auf.

Gemeinderat Dr. Thomas Weiler führt außerdem an, dass beim Gehweg entlang der L1066 bei der Abzweigung zum Gewerbegebiet Obere Riedwiesen der Absatz nicht abgesenkt wurde, so dass hier ein Höhenunterschied besteht. Er fragt an, ob man hier nicht eine Angleichung vornehmen könnte.
Die Verwaltung wird dies prüfen.

Gemeinderat Dr. Thomas Weiler fragt an, ob sich die Gemeinde Fichtenberg ähnlich wie Städte und Gemeinden im Rems-Murr-Kreis nicht vorstellen könnte, im Bereich des Marktplatzes eine W-Lan-Verbindung zur Verfügung zu stellen.
Die Verwaltung wird prüfen, ob hier eine Möglichkeit besteht.

Gemeinderat Jörg Weckler wurde von Zugreisenden darauf angesprochen, dass der Empfang von Personen, die mit dem Zug nach Fichtenberg kommen, beim ersten Eindruck nicht sehr freundlich ist. Der Bereich des Bahnhofgebäudes wurde bereits angesprochen, aber auch der Zustand der Bahnunterführung zwischen Gleis 1 und 2 wirkt nicht sehr positiv. Bürgermeister Miola führt aus, dass für die Unterführung die Deutsche Bahn zuständig ist, der man dies weitergeben könne.
Die Verwaltung wird in diesem Zusammenhang auch nochmals nachfragen, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, dass Züge nur auf Gleis 1 in Fichtenberg einfahren.

Gemeinderat Timo Tschampa erkundigt sich, ob es möglich wäre, die Straßenbeleuchtung in der Erlenhofer Straße weiter Richtung Ortsausgang nach Erlenhof bis zur Einmündung Baugebiet Hofloch III zu erweitern. Die Verwaltung wird prüfen, ob dies technisch möglich ist und welche Kosten entstehen würden.

Gemeinderat Mathias Munz weist darauf hin, dass in der Neuen Straße zu schnell gefahren wird. Bürgermeister Miola erklärt, dass in diesem Bereich Bäume gepflanzt wurden, die näher an der Straße stehen und sich dadurch evtl. eine Geschwindigkeitsreduzierung ergeben könnte. Die Verwaltung befindet sich auch in Gesprächen, das Ortsschild zu versetzen, so dass bei einer späteren 30er-Zonen-Regelung hier die Geschwindigkeit auf 30 km/h reduziert wäre.

Reizvolle Umgebung

der Diebach-Stausee